UNIQUE wird zu inspired: Greifswalder Ideenwettbewerb mit neuem Namen im landesweiten Netzwerk

Greifswald, 10. Mai 2026 – Der UNIQUE Ideenwettbewerb der WITENO GmbH in Kooperation mit der Universität Greifswald trägt ab sofort den Namen inspired. Mit der Umbenennung passt sich der erfolgreiche Wettbewerb an die landesweite Marke an und unterstreicht seine Integration in das mecklenburg-vorpommersche Gründungsnetzwerk.

„Der Wechsel von UNIQUE zu inspired ist mehr als nur eine Namensänderung – es ist ein klares Bekenntnis zu unserer Verankerung im Land“, erklärt Dr. Gudrun Mernitz, Projektleitung bei der WITENO GmbH. „Wir waren bereits Teil des landesweiten inspired-Netzwerks, führen dies nun aber auch im Namen.“

Der Ideenwettbewerb richtet sich an Studierende, Forschende, Mitarbeitende der Universität Greifswald, sowie jede Person, die innovative Geschäftsideen entwickeln möchten. Teilnehmende erhalten professionelle Unterstützung bei der Ausarbeitung ihrer Konzepte und haben die Chance auf Preisgelder sowie Zugang zu einem breiten Netzwerk aus Gründungsexpert:innen und Mentor:innen. Perfekt als Umgebung, um die eigene Gründungidee auszutesten, ohne erstmal gründen zu müssen.

Durch die einheitliche Namensgebung wird die Sichtbarkeit des Wettbewerbs im Land gestärkt und zeigt ein Zeichen, dass die Zusammenarbeit mit anderen inspired-Standorten, wie Stralsund, Wismar, Neubrandenburg und Rostock in Mecklenburg-Vorpommern. Die bewährten Inhalte und Strukturen des Wettbewerbs bleiben unverändert bestehen. An den Erfolg des Vorjahres möchte das Team anknüpfen: 2025 verzeichnete der Wettbewerb mit 24 teilnehmenden Teams eine starke Resonanz. Besonders erfreulich: Drei Greifswalder Teams sicherten sich Platzierungen im landesweiten Finale und unterstrichen damit die Innovationskraft des Standorts.

Gründungsinteressierte können sich in Kürze mit ihrer Ideenskizze für den inspired-Wettbewerb 2026 anmelden. Die Anmeldephase startet jetzt. Alle Informationen zur Teilnahme, den Kategorien und Fristen werden rechtzeitig auf der Website unter www.ideenwettbewerb-hgw.de veröffentlicht.

 

Kontakt:

Dr. Gudrun Mernitz | mernitz@witeno.de

Neues Handbuch unterstützt internationale Innovations-Hackathons für zirkuläre und nachhaltige Lösungen

Ein neues internationales Handbuch wurde veröffentlicht, um Organisator:innen von Innovations-Hackathons zu unterstützen, die darauf abzielen, zirkuläre und nachhaltige Lösungen zu beschleunigen. Entwickelt im Rahmen des BioBoosters-Netzwerks bündelt das Handbuch die praktischen Erfahrungen von neun internationalen Akteuren.

Das Handbuch richtet sich an Innovationsmittler, Clusterorganisationen, Acceleratoren und andere Akteure in Innovationsökosystemen und hilft ihnen dabei, schnell neue Ideen, Technologien und Partnerschaften zu erkunden.

„Für Organisationen mit einer klaren Herausforderung kann ein Hackathon eine wirkungsvolle Alternative zu langen Entwicklungs- oder Beschaffungsprozessen sein. Stattdessen entsteht ein strukturierter Begegnungsraum, in dem Unternehmen mit konkreten Bedarfen auf Unternehmen mit passenden Lösungen treffen“, sagt Anna Aalto, Projektmanagerin an der Jamk University of Applied Sciences, die das Team zur Entwicklung der Methode und des Handbuchs geleitet hat.

Eine Methode, die über Jahre erprobt und verbessert wurde

Aufbauend auf mehreren Jahren praktischer Erfahrung bietet das Handbuch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die die gesamte Innovationsreise abdeckt – von Vorbereitung und Challengescoping über die Durchführung des Hackathons bis hin zu Nachbereitung und langfristiger Wirkung. Es hebt zentrale Erfolgsfaktoren und typische Fallstricke hervor und stellt praxisnahe Tools vor, die dazu beitragen, dass sowohl Challenge-Geber als auch Lösungsanbieter greifbare Ergebnisse erzielen.

„Das Handbuch basiert auf Erfahrungen aus zahlreichen Hackathons in unterschiedlichen Sektoren und Ländern. Die Methode wurde Schritt für Schritt in internationaler Zusammenarbeit entwickelt und so verfeinert, dass die Wahrscheinlichkeit konkreter Ergebnisse steigt – nicht nur guter Ideen“, betont Anna Aalto.

Ein starkes Netzwerk

Das BioBoosters-Netzwerk steht für eine starke internationale Zusammenarbeit im Ostseeraum und vereint Organisationen aus Finnland, Schweden, Estland, Lettland, Litauen, Polen und Deutschland. Gemeinsam bringen sie komplementäre Erfahrungen in Bioökonomie, Kreislaufwirtschaft, Innovationsförderung und Unternehmensentwicklung ein. Durch den Wissensaustausch über Grenzen hinweg will das Netzwerk die regionale Innovationskapazität stärken und zur Transformation hin zu einer nachhaltigeren und ressourceneffizienteren Wirtschaft beitragen.

Das Handbuch ist verfügbar unter: https://doi.org/10.5281/zenodo.17848525.

Über BioBoosters

Die Initiative wurde durch das Interreg Baltic Sea Region Programme der Europäischen Union kofinanziert. Zum BioBoosters-Netzwerk gehören die JAMK University of Applied Sciences (Finnland), Paper Province und BioFuel Region (Schweden), die Vidzeme Planning Region (Lettland), die Estonian University of Life Sciences und das Pärnu County Development Centre (Estland), die Foundation for Education and Social Dialogue „PRO CIVIS“ (Polen), WITENO GmbH (Deutschland) sowie der Sunrise Valley Science and Technology Park (Litauen).

Pressekontakte:
Anni Hintikka – anni.hintikka@jamk.fi
Anna Aalto – anna.aalto@jamk.fi

Weitere Informationen:
Projektseite: https://interreg-baltic.eu/project/bioboosters/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/bioboosters/
YouTube: https://www.youtube.com/@BioBoostersNetwork
Handbuch: https://doi.org/10.5281/zenodo.17848525

BioBoosters-Hackathon-Modell stärkt Zusammenarbeit zur Kreislaufbioökonomie in Europa

Das BioBoosters Innovationsnetzwerk feiert den erfolgreichen Abschluss eines dreijährigen Pilots, in dem das eigene Hackathon‑Modell für Open Innovation im gesamten Ostseeraum ausgerollt wurde. Ursprünglich in Finnland entwickelt und erstmals angewendet, wurde der Ansatz gemeinsam mit regionalen Partnern getestet und weiterentwickelt – und hat sich als wirkungsvolles, übertragbares Instrument zur Beschleunigung nachhaltiger Innovation und sektorübergreifender Zusammenarbeit in der Kreislaufbioökonomie erwiesen.

„BioBoosters hat gezeigt, dass regionale Zusammenarbeit und gemeinsames Experimentieren zu greifbaren Ergebnissen führen können“, sagt Anni Hintikka, Chief Specialist an der JAMK University of Applied Sciences. „Das Hackathon‑Modell hilft, Unternehmensbedarfe mit Innovationskapazitäten zu verbinden – und verwandelt Ideen in wirkungsvolle Lösungen für die Praxis.“

Nachgewiesene Ergebnisse aus dem Ostseeraum

Die BioBoosters-Hackathon-Initiative, umgesetzt im Rahmen des Interreg Baltic Sea Region Programms, brachte Akteurinnen und Akteure aus neun Partnerregionen zusammen, um den Ansatz zu pilotieren und anzupassen. Über den Zeitraum von drei Jahren wurden beeindruckende Ergebnisse erzielt:
· 18 unternehmensgetriebene Hackathons, in denen über 120 Lösungsideen validiert wurden
· 246 Teams aus mehr als 20 Ländern, die sich für eine Teilnahme beworben haben
· 23 F&E- und Geschäftspartnerschaften, darunter 13 internationale Kooperationen
· Über 500 eingebundene Expertinnen und Experten sowie mehr als 1.800 vernetzte Fachleute in der BioBoosters-Community

Rückmeldungen der Teilnehmenden bestätigen den Mehrwert des Modells: 98% der Challenge-Geber erhielten eine vielversprechende Lösung, 95% der Innovator:innen gewannen neues Know-how und 94% stimmten zu, dass Hackathons ein wirksames Instrument zum Aufbau von Partnerschaften und zum Testen von Ideen sind.

Auch Mentor:innen und Organisator:innen heben die breitere Wirkung hervor: 94% sehen in dem Modell eine Unterstützung für die grüne Transformation, 93% erkennen einen Beitrag zum Wachstum der Bioökonomie, und 92% bestätigen seine Rolle beim Transfer guter Praktiken zwischen den Regionen.

Von regionalen Piloten zum skalierbaren Modell

Das BioBoosters-Hackathon-Modell, ursprünglich von der JAMK University of Applied Sciences entwickelt, wurde im Rahmen des Piloten an die Anforderungen und Kontexte der Partnerregionen angepasst. Der Prozess hat sich als wirksam erwiesen, um Start-ups, KMU, Forschende und große Industrieunternehmen zusammenzubringen und so resilientere und nachhaltigere Innovationsökosysteme aufzubauen.

Mittlerweile dient das Modell als erprobter, skalierbarer Rahmen, den jede Innovationsagentur oder jedes regionale Innovationszentrum nutzen kann, um grüne und digitale Transformationen durch offene, herausforderungsorientierte Innovation voranzutreiben.

Begleitende Maßnahmen: Accelerator und AgriVenture Finland

Parallel zum Hackathon-Piloten verband der BioBoosters-Accelerator sieben europäische Wachstumsunternehmen mit großen Industriepartnern wie Valtra, AGCO Power, Neste, Lantmännen und Innovestor. Diese Kooperationen trieben Lösungen in den Bereichen Smart Farming, saubere Energie und Emissionsberichterstattung entlang der Wertschöpfungskette Lebensmittel voran.

Zudem versammelte AgriVenture Finland 2025 nahezu 450 internationale Teilnehmende und stellte neue Technologien und zirkuläre Lösungen in der Landwirtschaft in den Mittelpunkt. Der Gewinner des Pitching-Wettbewerbs, NPHarvest, wurde für seine Innovation zur Umwandlung von Abwasser in Düngemittel ausgezeichnet – ein Paradebeispiel für angewandte Kreislaufbioökonomie.

Ausblick

Während sich das BioBoosters-Netzwerk über die Pilotphase des Projekts hinaus weiterentwickelt, steht das Hackathon-Modell heute als erprobter Rahmen für europäische Zusammenarbeit bereit. Indem es Menschen, Ideen und Branchen verbindet, trägt BioBoosters dazu bei, langfristige Innovationskapazitäten und Wachstum in der Kreislaufbioökonomie in ganz Europa zu stärken.

Der „Impact Review 2025“ ist eine Publikation der JAMK University of Applied Sciences und online verfügbar unter: https://www.theseus.fi/bitstream/handle/10024/901966/JAMKJULKAISUJA3492025_web.pdf?sequence=2&isAllowed=y.

Über BioBoosters

Die Initiative wurde durch das Interreg Baltic Sea Region Programme der Europäischen Union kofinanziert. Zum BioBoosters-Netzwerk gehören die JAMK University of Applied Sciences (Finnland), Paper Province und BioFuel Region (Schweden), die Vidzeme Planning Region (Lettland), die Estonian University of Life Sciences und das Pärnu County Development Centre (Estland), die Foundation for Education and Social Dialogue „PRO CIVIS“ (Polen), WITENO GmbH (Deutschland) sowie der Sunrise Valley Science and Technology Park (Litauen).

Pressekontakte:
Gudrun Mernitz – mernitz@witeno.de

Weitere Informationen:
Projektseite: https://interreg-baltic.eu/project/bioboosters/
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/bioboosters/
YouTube: https://www.youtube.com/@BioBoostersNetwork
Publikation: https://www.theseus.fi/bitstream/handle/10024/901966/JAMKJULKAISUJA3492025_web.pdf?sequence=2&isAllowed=y

Neue Publikation „Boosting Circular Transition“ zeigt, wie Hackathons Europas Kreislauf-Bioökonomie voranbringen

Neue Publikation präsentiert drei Jahre Erfahrung mit offenen Innovationsprozessen aus dem Ostseeraum-Projekt BioBoosters

Jyväskylä (Finnland) – Europas Transformation hin zu einer nachhaltigeren und zirkulären Bioökonomie erhält frischen Auftrieb. Die neu erschienene Publikation „Boosting Circular Transition“ fasst die Erkenntnisse aus drei Jahren intensiver Zusammenarbeit im Projekt BioBoosters – Boosting the Circular Transition zusammen. Das Interreg-Ostseeraumprojekt brachte Innovationszentren aus neun europäischen Regionen zusammen, um zu erforschen, wie Hackathons als Instrument offener Innovation die grüne Transformation beschleunigen können.

Die Bilanz kann sich sehen lassen:

  • 18 praxisorientierte Hackathons mit über 120 geprüften Lösungsideen

  • 246 Teams aus mehr als 20 Ländern, die sich für die Teilnahme beworben haben

  • 23 neue F&E- und Geschäftspartnerschaften, davon 13 international

  • Mehr als 500 Expertinnen und Experten sowie 1.800 Fachleute, die sich in der BioBoosters-Community vernetzt haben

„Die Publikation bündelt unser gemeinsam aufgebautes Wissen rund um offene Innovationsmethoden, die Kreislaufbioökonomie und interregionale Spezialisierungsstrategien“, erklärt Anna Aalto, Projektleiterin von BioBoosters. „Sie zeigt, wie der Hackathon-Ansatz nachhaltige Kooperationen hervorbringt und echte Innovationen ermöglicht – über Grenzen hinweg.“

Das Buch beleuchtet den BioBoosters-Hackathon als strukturierten Innovationsprozess, bei dem Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gezielt zusammenarbeiten. Leserinnen und Leser erfahren, wie Herausforderungen definiert, Teams gewonnen und Innovationsideen bis zum Proof-of-Concept entwickelt werden. Dabei geht es nicht nur um Methodik, sondern auch um die Frage, wie diese Form offener Innovation zur Umsetzung der EU-Strategien für Kreislaufwirtschaft und regionale Smart Specialisation beiträgt – etwa durch Abfallreduktion, nachhaltige Produktion und effizientere Ressourcennutzung.

„Das BioBoosters-Modell hat gezeigt, dass praxisnahe Herausforderungen, kombiniert mit offener Innovation, akademischer Beteiligung und gezieltem Mentoring, sowohl visionäre als auch umsetzbare Ergebnisse hervorbringen“, betont Katrin Kepp, Leiterin des Centre of Bioeconomy an der Estonian University of Life Sciences. „Es stärkt internationale Netzwerke und befähigt Teilnehmende, gemeinsam Lösungen für eine nachhaltigere Bioökonomie zu entwickeln.“

Verfasst wurde „Boosting Circular Transition“ von Expertinnen und Experten aller neun Projektpartner, die in ihren Regionen als Vermittler und Innovationsnetzwerke agieren. Die Publikation richtet sich an Akteure der Kreislauf- und Bioökonomie, Innovationsfördernde und politische Entscheidungsträger, die Europas grüne Transformation aktiv gestalten möchten. Herausgeber ist die JAMK University of Applied Sciences; die Publikation ist online verfügbar über Theseus.fi.

 

Über BioBoosters
Das Projekt BioBoosters – Boosting the Circular Transition wurde vom Interreg Baltic Sea Region Programm der Europäischen Union kofinanziert. Zum Netzwerk gehören: JAMK University of Applied Sciences (Finnland), Paper Province und BioFuel Region (Schweden), Vidzeme Planning Region (Lettland), Estonian University of Life Sciences und Pärnu County Development Centre (Estland), die Stiftung PRO CIVIS (Polen), WITENO GmbH (Deutschland) sowie der Sunrise Valley Science and Technology Park (Litauen).

Pressekontakt
Gudrun Mernitz – mernitz@witeno.de

Weitere Informationen
Projektwebsite: interreg-baltic.eu/project/bioboosters/
LinkedIn: BioBoosters Network
YouTube: @BioBoostersNetwork
Publikation: „Boosting Circular Transition“ herunterladen

Verbund der Technologiezentren lobt „INNO AWARD“ 2025 für junge Gründer aus

Bewerbungen sind bis zum 10. September 2025 einzureichen

Der Verbund der Technologiezentren in Mecklenburg-Vorpommern (VTMV) lobt gemeinsam mit Partnern aus der regionalen Wirtschaft den Innovationspreis „INNO AWARD” 2025 aus. Dieser Preis wird seit 2013 jährlich als branchenunabhängiger Innovationspreis vergeben und ist mit insgesamt 18.000 Euro dotiert. Der „INNO AWARD“ 2025 wendet sich an Wissenschaftler, Kreative und Gründer, um ihre Innovationen als Produkte und Dienstleistungen zur Marktreife zu führen. Die aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen können ab sofort bis zum 10. September 2025 eingereicht werden. Die Preisverleihung ist Anfang November in Rostock geplant.

„Mit diesem Preis und der damit verbundenen Förderung in einem der fünf Technologiezentren des Landes wollen wir ambitionierte und innovative Menschen ermuntern, sich in unserem Land selbstständig zu machen und die eigenen Geschäftsideen umzusetzen“, erklärt Mirja Lin, Erste Vorsitzende des VTMV und Prokuristin der WITENO GmbH (Wissenschafts- und Technologiepark Nord°Ost°) in Greifswald. Ihr zur Seite steht als Zweite Vorsitzende im VTMV Agata Korpal, die neue Geschäftsführerin des Technologiezentrums Warnemünde. Sie betont, dass die Auszeichnung für die Gründerinnen und Gründer nicht nur von finanziellem Vorteil ist: „In den Technologiezentren finden Gründende kompetente Ansprechpartner, die sie mit ihrem Know-how auf dem Weg in die Selbstständigkeit beraten, ihnen die Suche nach Büro-, Werkstatt- oder Laborräumen erleichtern sowie dabei helfen, die Bürokratie- und Finanzierungshürden zu meistern und Kontakte zu Investoren aufzubauen.“

In den Gründer- und Technologiezentren des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurden in den vergangenen Jahren mehr als 2.000 Unternehmen unterstützt und mehr als 10.000 Arbeitsplätze geschaffen. Auf den insgesamt ca. 63.500 Quadratmetern Produktions-, Labor- und Büroflächen bieten erfahrene Teams professionelle Beratung und Unterstützung.

Im vergangenen Jahr 2024 gewann eine Innovation aus dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie Greifswald (INP) den INNO AWARD. Die jungen Wissenschaftler Dr. Laura Barillas-Mora und Adrian Lopez Vasquez entwickelten ein neues Plasmadruckverfahren, das die präzise Beschichtung von Materialien wie Metall, Kunststoff (Polymere) und Papier mit hauchdünnen Schichten ermöglicht. Die Modifizierung der Oberflächen gelingt im Mikrometerbereich, also deutlich dünner als ein menschliches Haar. Das eröffnet vielfältige Anwendungsmöglichkeiten in der Mikrofabrikation.

Der Wettbewerb um den INNO AWARD wird von Wirtschaftspartnern aus Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Dazu zählen die Sparkassen-Finanzgruppe, die mit acht Sparkassen im Nordosten stark verwurzelt ist, das Beratungsunternehmen ECOVIS Grieger Mallison und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern.

Weitere Infos unter: www.inno-award.de

Technologiezentren:

ICR Roggentin: Informatik Center Roggentin; Kompetenzzentrum für Softwareentwicklung und IT-Dienstleistungen auf ca. 3.200 Quadratmetern an der A19 (Rostock Süd).
Geschäftsführer Armin Köhler; www.informatikcenter.de
TZW Warnemünde: Technologiezentrum Warnemünde – dynamischer Hub für Tech- und Innovations-Startups mit Labors, Werkstätten, Büros, einem Coworking-Space, einem Konferenzzentrum und einer Community, die Innovation auf knapp 6.000 Quadratmetern vermietbarer Fläche vorantreibt.
Geschäftsführerin Agata Korpal; www.technopark.tzwinfo.de
ITC Bentwisch: Innovations- und Trendcenter GmbH; 1996 gegründet, derzeit 42 Firmen, drei Gebäude mit 6.800 Quadratmeter Fläche, 95 Prozent Vermietung, keine branchenspezifische Ausrichtung.
Geschäftsführer Stephan Busekow www.itc-bentwisch.de
WITENO Greifswald: Wissenschafts- + Technologiepark Nord°Ost°; gegründet 1991, derzeit sind 101 Firmen Mieter in den Häusern. Die vermietbaren Büro- und Laborflächen betragen aktuell ca. 17.000 Quadratmeter.
Geschäftsführer Florian Beuß; www.witeno.de
TGZ Schwerin/Wismar: Technologie- und Gewerbezentrum Schwerin/Wismar; 1990
gegründet, bietet an den Standorten Schwerin und Wismar derzeit 110 Unternehmen auf 22.000 Quadratmetern beste Bedingungen, weiteres Bauland ist vorhanden.
Geschäftsführer Thomas Möller; www.tgz-mv.de

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