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„Perspektiven und Chancen der Teilhabe in einer vernetzten Welt“

Gesund und aktiv im Alter – das ist einerseits ein Geschenk, wird aber andererseits durch eine gesunde Lebensführung und eine positive Einstellung beeinflusst. Wenn es um die zunehmende Lebenserwartung geht, steht jeder vor der großen Herausforderung das „Mehr an Jahren“ mit „Mehr Leben“ zu füllen.

Welche Chancen bietet Vernetzung? Ob es um Gesundheit, Mobilität oder Engagement geht, die heutige Vernetzung durch digitale Technologien bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten.

In drei Workshops zu den Themen „Bürgerschaftliches Engagement“, „Digitalisierung und Gesundheit“ und „Versorgung und Mobilität“ möchten wir aufzeigen, wie es gelingen kann aktiv zu bleiben und dadurch auch etwas für die eigene Gesundheit zu tun.

Veranstaltungsdaten

5.12.2017, 10:30 - 17:00
Technologiezentrum Vorpommern
Brandteichstraße 20
17489 Greifswald

Programm zum Herunterladen

Programm

Begrüßung

  • Dirk Scheer
    Sozialdezernent und Beigeordneter des Landkreis Vorpommern-Greifswald
  • Dr. Stefan Fassbinder
    Oberbürgermeister der Universitäts- und Hansestadt Greifswald
  • Thomas Karopka
    BioCon Valley® GmbH

Impulsvorträge

  • Helga Bomplitz
    Landesring MV des Deutschen Seniorenringes e.V.
  • Prof. Dr. Roland Rosenstock
    Lehrstuhl für Praktische Theologie und Medienpädagogik, Universität Greifswald

Eröffnung der Wanderausstellung „Was heißt schon alt?“

anschließend Netzwerken, Imbiss, Ausstellungsbesuch

Die Digitalisierung verändert alle Lebensbereiche. Längst werden Reisen, Hotels und Taxifahrten über das Smartphone gebucht oder es wird online eingekauft oder mit Freunden über WhatsApp Bilder ausgetauscht. Die Digitalisierung im Gesundheitsbereich hinkt der Entwicklung hinterher, wird aber auf jeden Fall kommen. Was bedeutet das für die Gesundheitsversorgung des Einzelnen? Vor welchen Herausforderungen stehen dabei ältere Menschen? Mit diesen Fragen wollen wir uns in den Vorträgen und der anschließenden Diskussion beschäftigen.

  • Was ist Digitale Gesundheitskompetenz?
    Thomas Karopka, BioCon Valley® GmbH
  • Digitale Medien und Gesundheit im Alter
    Prof. Dr. Roland Rosenstock, Lehrstuhl für praktische Theologie Religionspädagogik/ Medienpädagogik, Universität Greifswald
  • Das Internet – Ein Jungbrunnen für Ältere?
    Klaus Heidrich, Humanitas Müritz e.V., Neu Schloen
  • Diskussion „Digitale Medien und Gesundheit im Alter“

Ländliche Räume in Deutschland stehen heute vor vielfältigen Herausforderungen. Sie sind häufig vom demografischen Wandel überdurchschnittlich betroffen, sorgen sich um den Erhalt ihrer Wirtschaftskraft und Lebensqualität und müssen große Anstrengungen unternehmen, um ihren Bürgerinnen und Bürgern eine ausreichende Daseinsvorsorge und Nahversorgung zu bieten. Es kommt daher darauf an, gemeinsam mit regionalen Akteuren Angebote und Lösungen aktiv zu gestalten, um auch in Zukunft allen Menschen gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilen des Landes, optimale Entwicklungschancen und Wohlstand bieten zu können.

  • Initiative Leben und Wohnen im Alter – Innovative Lösungen durch Vernetzung
    Katja Enderlein, Medigreif Parkklinik GmbH
    Kommunale Beratungsstelle „Besser Leben im Alter durch Technik“ – Smarte und digitale Angebote für die Region
    André Huysmann, ILWiA e.V.
    ILS-E „Integrierte Leitstelle für Notfallversorgung, Medizinverkehr und ÖPNV“ – Konzept des digitalen Rufbus für den ländlichen Raum
    Jenny Kempka, WITENO GmbH
    Diskussion „Versorgung und Mobilität“

Die älter werdende Bevölkerung ist als aktiver Teil gesellschaftlicher Prozesse zu begreifen. Heute gibt es deutlich mehr aktive, gesunde Ältere, die sich mit Engagement und Ideen in die Gesellschaft einbringen möchten. Sie haben den Wunsch, die Zukunft ihres Landes/ihrer Stadt mitzugestalten. Jede Stadt kann vom Wissen der Älteren profitieren. Die alternde Gesellschaft erfordert Möglichkeiten zu eröffnen, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und neue Wege der Integration aufzuzeigen. Bald werden hier in Vorpommern 30 % der Bevölkerung über 65 Jahre alt sein. Damit gesellschaftliche Teilhabe bis ins hohe Alter unterstützt werden kann, sind Engagement fördernde Infrastruktureinrichtungen unerlässlich.

  • Dr. Wolf Schmidt
    Vorsitzender des Stiftungsrates Mecklenburger AnStiftung, Wismar
  • Friederike Güldemann
    Koordinatorin des Bürgerhafens – Mehrgenerationenhaus und Zentrum für bürgerschaftliches Engagement in Greifswald
  • Elke Lübstorf
    ehrenamtliche Wunschgroßmutter am Bürgerhafen Greifswald
  • Diskussion “Bürgerschaftliches Engagement“

anschließend Netzwerken, Imbiss, Ausstellungsbesuch